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Dienstag, 31. Januar 2012

weiter nach Karnak...

...der nächste Halt, die nächsten wunderbaren Erlebnisse im Tempel von Karnak...

Der große  Amon-Tempel  von  Karnak,  ca. 3 km außerhalb von Luxor, ist neben den Pyramiden und Abu Simbel das beeindruckendste Bauwerk der alten Ägypter. Man begann mit dem Bau der Tempelanlage schon in der 12. Dynastie, im Mittleren Reich. Viele Pharaonen haben daran weitergebaut und auch die Äthiopier und die Ptolemäer fügten Teile hinzu.  

An einer Wand sieht man noch Reste einer Ziegelrampe, die wahrscheinlich als Ersatz für ein Gerüst diente.
Eine Vielzahl von Obelisken prägen das Bild. Es handelt sich um viereckige Säulen aus Granit, oben mit einem pyramidenförmigen Aufsatz. Die Scala reicht von kleinen, meist paarweise aufgestellten Obelisken des Alten Reichs bis zu den über 30 m hohen Monolithen des Neuen Reichs, meist über und über mit Bildern und Inschriften bedeckt. Sie galten als ein im Stein erstarrter Sonnenstrahl. Obelisk (Monolith), den Hatschepsut in Karnak errichten ließ.
Auch Bruchstücke sind vorhanden, vielleicht von Feinden zerstört oder beim Versuch des Aufrichtens zerbrochen. Die Monolithen wurden von weit her transportiert, meist aus den Steinbrüchen von Assuan, wo noch heute dieser noch nicht vollständig ausgelöste, halbfertige Obelisk zu sehen ist.

Die Sphinx-Allee verband einst die Tempel von Karnak mit Luxor und dem Nil. Die Barke von Amon-Re wurde auf ihr in einer Prozession zum Nil gezogen.





Beeindruckend sind die zahlreichen Statuen.
Alle Bauwerke sind mit Reliefs, Fresken und Inschriften bedeckt. Wegen der fehlenden Niederschläge sind teilweise noch die Originalfarben erhalten.



Den Luxor-Tempel ließ Amenophis III bauen für die Götter Amon, Mut und Chons. Amenophis IV (Echnaton) zerstörte Bilder und Schriften, die Amon betrafen und ließ ein Sonnenheiligtum nahe des Tempels bauen, welches Tutanchamun (Tut-Ench-Amun) wiederum zerstören ließ. Sowohl Tutanchamun als auch Ramses II vollendeten bzw. erweiterten den Luxor-Tempel. In neuerer Zeit wurde in der Anlage eine Moschee gebaut und ein Teil des Tempels wurde auch schon als Kirche verwendet.














Skarabäus als Denkmal

Sie  (Käfersteine) sind Abbildungen des Heiligen Pillendrehers (Scarabaeus sacer) vor allem als kleine Amulette. Der Name des Skarabäus auf ägyptisch lautet Cheper.
Die Befreiung und schnelle Vermehrung dieses Käfers im Nilschlamm nach dem Rücktritt des Nils führte zur Meinung, er entstehe ohne Fortpflanzung, weswegen er als Symbol der Schöpferkraft galt. In seiner fast runden Gestalt, in der glänzenden, goldschimmernden Farbe der Flügeldecken fand man Ähnlichkeit mit Gestalt und Glanz der Sonne, der nächsten sichtbaren Bildungsursache, und man weihte ihm eine göttliche Verehrung (z. B. als Verkörperung der Gottheit Chepre). Das Verhalten des Skarabäus, Dungkugeln vor sich her zu rollen, stellte einen Bezug zu Re und seiner Fahrt mit der Sonnenbarke über den Himmel her.

bis hierher gekommen??

ja, dann gehts bald wieder mal weiter...

Kommentare:

  1. Hoi Geli
    Wir waren auch grad in Luxor ;-)
    liebe Grüsse vom Muger

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    1. wunderbar Muger und danke, jetzt lese ich das alles bei dir von heute, meine Reise ist ja bereits ein paar Jahre her, aber bestiummt bald mal wieder dran...
      lG Geli

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  2. was Du schon alles gesehen hast, dort komme ich nicht mehr hin hatte aber auch noch nie das Verlangen!
    Da Du darann denkst evtl.noch einmal dorthin zu reisen wuensche ich schon heute viel vergnuegen!
    Gruss Gilla

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    1. so ist es doch auch richtig Gilla, jedem das Seine und nach seiner Form...ich liebe Ägypten und ob und wann es wieder hingeht weiss ich nicht, aber nach mir könnte es sofort sein, schon wegen dem Wetter...dort 30° und hier -11°...neee, da muss ich nicht überlegen...tschüssi

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  3. ... einfach grandios ... das ist wirklich sehr beeindruckend.
    Das Wetter würde ich sehr gern nehmen mit den 30°... das wäre toll... im Moment bibber...
    LG, Anne

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    1. wie gern wäre ich jetzt auch dort liebe Anne, habe heute nach Hurghada telefoniert...31° mittags, das könnte ich aushalten, eher als hier...

      tschüß Geli

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Ich bedanke mich für das Interesse und den Kommentar, schön, dass auch andere Freude am Reisen haben...